Du möchtest wissen, wie andere die Begleitung erlebt haben.
Hier findest du eine kleine Auswahl an Einblicken in meine Begleitungen.
Lies in Ruhe. Schau, ob du dich wiedererkennst.
Und spür, ob sich das für dich stimmig anfühlt.
Einblick #1
Manuela, 38 Jahre alt
Begleitung über 6 Monate
Mein Leben drehte sich jahrelang um meine Verdauung. Durchfälle, Bauchkrämpfe und die Angst vor plötzlichen Beschwerden haben meinen Alltag stark eingeschränkt. Heute geht es mir deutlich besser: Ich verstehe meinen Körper, bin selbstsicherer geworden und weiß frühzeitig, wann ich auf mich achten muss.
Manuela ist Mama von drei Kindern, allein erziehend und selbstständig im Marketing.
Und seit vielen Jahren begleiten sie massive Verdauungsbeschwerden, vor 10 Jahren bekam sie die Diagnose Reizdarm.
Wirklich gut war es eigentlich nie.
Sie hatte sehr häufig mit starken Durchfällen und heftigen Bauchkrämpfen zu kämpfen.
Mal gab es Phasen, in denen es etwas besser war – dann wieder Zeiten, in denen es kaum auszuhalten war.
Mit der Zeit kam etwas dazu, das mindestens genauso belastend war wie die Beschwerden selbst: Angst.
Die Angst vor dem nächsten Schub.
Die Angst, unterwegs keine Toilette zu finden.
Die Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Und nach und nach die Angst vor bestimmten Lebensmitteln.
Ihr Alltag war ohnehin schon voll und fordernd. Drei Kinder, Selbstständigkeit, viele Rollen gleichzeitig. Trotzdem musste sie Termine immer wieder kurzfristig absagen, weil es ihr plötzlich schlecht ging.
Es gab kaum echte Pausen, kaum Momente zum Runterfahren.
Besonders schmerzhaft war, dass sie Dinge aufgegeben hat, die sie eigentlich geliebt hat.
Yoga zum Beispiel. Die Sorge, auf dem Weg hin, vor oder während der Stunde dringend auf die Toilette zu müssen, wurde irgendwann zu groß.
Auch ganz Alltägliches wurde zur Belastung. Einkaufen zum Beispiel. Der Gedanke, im Supermarkt plötzlich Durchfall zu bekommen, saß so tief, dass sie sich ihre Lebensmittel nur noch liefern ließ.
Dazu kamen unregelmäßige Zyklen, ständige Anspannung und das Gefühl, dem eigenen Körper nicht mehr trauen zu können.
All das zusammen hat mich so verunsichert, dass ich mich in meinem eigenen Körper kaum noch wohlgefühlt habe.
Was sie schon versucht hatte
Für Manuela war lange klar, dass es an einzelnen Lebensmitteln liegen muss. Und so war sie ständig auf der Suche nach dem Auslöser.
Wenn sie dachte, etwas gefunden zu haben, ließ sie es konsequent weg. Auch dann, wenn die Reaktion nicht jedes Mal gleich war.
Das Ergebnis: Die Liste der „verbotenen“ Lebensmittel wurde immer länger, es ging ihr aber nicht besser.
Und je mehr sie kontrollieren wollte, desto unsicherer wurde sie.
Wie wir zusammen gearbeitet haben
Am Anfang war sie skeptisch, vor allem beim ganzheitlichen Tagebuch.
Ich war total genervt davon und hätte nie gedacht, dass man daraus wirklich so viel erkennen kann.
Heute führt sie es immer noch. Nicht weil sie muss, sondern weil es ihr Sicherheit gibt.
Durch das Beobachten wurde sichtbar, was im Alltag wirklich zusammenkam:
- Essen, das oft sehr schnell und nebenbei stattfand, sie aß oft noch spät abends
- ein dauerhaft voller, stressiger Tagesablauf
- kaum echte Pausen
- ein Nervensystem, das nie richtig runterfahren konnte
Es war sehr schnell klar: Es lag nicht nur an der Ernährung.
Wir haben zuerst daran gearbeitet, wieder mehr Ruhe in ihr System zu bekommen.
Ein zentraler Baustein war Breathwork. Über gezielte Atemübungen haben wir eine direkte Verbindung zum Nervensystem genutzt, um die Grundanspannung im Körper zu senken.
Nicht als zusätzliche Aufgabe im Alltag, sondern als kurze, gut integrierbare Übung, die ihr auch in akuten Momenten geholfen hat.
Ergänzend dazu haben wir über einen begrenzten Zeitraum ein Stress- und Anspannungstagebuch geführt.
Dabei ging es nicht darum, noch mehr zu analysieren, sondern Muster sichtbar zu machen:
- Wann im Tagesverlauf ist die Anspannung besonders hoch?
- Was sind typische Auslöser?
- Und an welchen Stellen kann sie gegensteuern?
Ein weiterer wichtiger Punkt war ihr Pausenmanagement. Manuela hatte sehr viele Aufgaben und kaum Raum für Erholung. Wir haben gemeinsam geschaut, wo realistische Pausen möglich sind und wie sie diese auch wirklich einhält.
Auch ihre Planung haben wir angepasst. Es zeigte sich, dass sie sich regelmäßig zu viel vornimmt und ihren Tag sehr eng taktet. Wir haben daran gearbeitet, Aufgaben anders zu verteilen, Puffer einzuplanen und den Anspruch an sich selbst zu hinterfragen.
Journaling hat ihr zusätzlich geholfen, den Kopf zu entlasten, besonders vor dem Schlafengehen.
Gedanken und To-dos waren notiert und mussten nicht mehr im Kopf bleiben, was ihr beim Abschalten geholfen hat.
Erst danach sind wir gezielt an ihr Essverhalten gegangen. Haben feste Essenszeiten eingeplant, die ihr sehr geholfen haben. Sie hat sich erlaubt, wieder mehr Zeit zu nehmen und bewusst zu essen.
Nicht jede Mahlzeit ist achtsam, das ist ganz klar. Aber Essen im Stehen, zwischen Tür und Angel oder kurz vor dem Schlafengehen gibt es nicht mehr.
Das hat ihr auch sehr geholfen, ihre Portionsgrößen besser einzuschätzen und sie wurde viel schneller satt.
Am Ende zeigte sich: Es war kein einzelnes Lebensmittel. Sondern eine Kombination aus Nervensystem, Stress, Schlaf und Essverhalten.
Was sich verändert hat
Heute geht es ihr deutlich besser.
Die Beschwerden bestimmen nicht mehr ihren Alltag. Und vor allem: die Angst ist nicht mehr da wie früher und sie fühlt sich wieder sicherer in ihrem Körper.
Natürlich gibt es auch mal schlechtere Tage, aber sie merkt viel früher, wann sie aufpassen darf.
Sie geht wieder aus.
Sie geht wieder ins Yoga-Studio.
Und sie geht wieder selbst einkaufen.
Ganz ohne Angst.
Einblick #2
Rebekka, 32 Jahre alt
Begleitung über 4 Monate
Jahrelang hatte ich mit extrem unangenehmen Blähungen und schmerzhaften Krämpfen zu kämpfen – besonders im Büro war das eine enorme Belastung. Ich hatte gefühlt alles ausprobiert, ohne wirkliche Hilfe zu finden. Heute verstehe ich meinen Körper viel besser, habe deutlich weniger Beschwerden und fühle mich endlich wieder sicherer im Alltag – nicht nur beim Essen, sondern insgesamt.
Rebekka hat eine Tochter und arbeitet als HR-Leitung in einem großen Unternehmen.
Und sie hatte über viele Jahre mit sehr starken, übelriechenden Blähungen zu kämpfen. Das war für sie extrem belastend.
Das ist natürlich vor allem im Büro wirklich unangenehm. Also habe ich immer alles eingehalten, aber dadurch bekam ich im Laufe des Tages häufig heftige Bauchkrämpfe.
Eigentlich hatte sie auch das Gefühl, dass sie alles „richtig“ macht, da sie sich gesund ernährte.
Gerade deshalb war sie lange überzeugt, dass ihr Essen unmöglich das Problem sein kann.
Was sie schon versucht hatte
Sie hatte sehr viel experimentiert – mit Probiotika, Pulvern, Kuren und allem, was auch nur ansatzweise Linderung versprochen hat.
Was die Situation zusätzlich erschwerte:
Sie hatte in der Vergangenheit mehrere, teils längere Antibiotika-Therapien hinter sich.
Ihr Darm war also deutlich vorbelastet.
Wie wir zusammen gearbeitet haben
Wie in all meinen Begleitungen haben wir zunächst mit meinem ganzheitlichen Tagebuch gearbeitet, um einen Überblick zu bekommen über Ernährung, Beschwerden, Essverhalten, Stress, Schlaf, etc.
Relativ schnell zeigte sich, dass mehrere Faktoren zusammenkamen.
Ernährungsseitig haben wir typische Trigger identifiziert und zeitweise reduziert, unter anderem Fruktane, Milchprodukte und Zucker.
Diese Lebensmittel wurden später gezielt und strukturiert wieder eingeführt.
Parallel haben wir uns ihr Essverhalten angeschaut: wie schnell sie isst, wie viel Zeit sie sich nimmt und wie groß ihre Portionen sind.
Auch hier lagen konkrete Auslöser für ihre Beschwerden.
Ein weiterer wichtiger Baustein war die Arbeit am Nervensystem. Rebekka stand dauerhaft unter Stress und schlief schlecht. Wir haben deshalb u.a. intensiv mit Breathwork gearbeitet, um mehr Ruhe in ihr System zu bringen und die Grundanspannung zu senken.
Was sich verändert hat
Heute geht es Rebekka deutlich besser.
Die starken, unangenehmen Blähungen sind viel seltener geworden. Bauchkrämpfe hat sie kaum noch.
Vor allem aber versteht sie ihren Körper deutlich besser.
Sie nimmt Signale früher wahr und weiß, was ihr guttut. Nicht nur beim Essen, sondern auch im Alltag.
Kurz: Ich habe einfach so viel mehr an Lebensqualität gewonnen.
Einblick #3
Sabine Meyer, 44 Jahre alt
Begleitung über 4 Monate
Ich hatte oft das Gefühl, ständig gegen meinen eigenen Körper zu arbeiten. Ich hatte häufig Blähungen, Bauchschmerzen und ein allgemeines Unwohlsein. Dazu kam, dass ich innerlich oft sehr angespannt war. Heute geht es mir sehr viel besser. Meine Beschwerden sind viel weniger geworden: Ich habe kaum noch Bauchschmerzen und sehr viel weniger Blähungen. Außerdem schlafe ich wieder besser, fühle mich tagsüber ausgeglichener und habe insgesamt mehr Energie.
Sabine ist Personalreferentin, hat zwei Kinder und einen anspruchsvollen Alltag.
Sie trägt viel Verantwortung im Job, ist ständig erreichbar und dauerhaft gefordert.
Ihre Beschwerden bestimmten ihren Alltag spürbar, sie litt vor allem unter:
- häufigen Blähungen
- einem dauerhaft aufgeblähten Bauch, oft ohne dass Luft abgehen konnte
- Bauchschmerzen
- einem allgemeinen Unwohlsein
Dazu kam, dass Sabine oft müde war, schlecht schlief und selten das Gefühl hatte, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Ehrlich gesagt war ich an einem Punkt, an dem ich unsicher war, ob mir überhaupt noch etwas helfen kann.
Was sie schon versucht hatte
Sabine war mit ihren Beschwerden zunächst beim Hausarzt. Dieser überwies sie an einen Gastroenterologen. Dort bekam sie nach zwei Atemtests die Diagnose Reizdarm – ohne weiterführende Untersuchungen.
Empfohlen wurden ihr aber Probiotika. Also probierte verschiedene Hersteller und Präparate aus, spürte aber keine Verbesserung. Im Gegenteil, sie hatte sogar das Gefühl, dass ihr Darm jetzt noch sensibler reagierte.
Wie wir zusammen gearbeitet haben
Wir haben zunächst mit meinem ganzheitlichen Tagebuch gearbeitet, um einen Überblick über alle Faktoren zu bekommen, die ihre Beschwerden auslösen.
Dabei wurden schnell mehrere Bereiche sichtbar: ihre Ernährung, ihr Schlaf, ein hohes Stressniveau, zu wenig Entspannung und hormonelle Umstellungen.
Besonders gut fand ich, dass wir nicht nur über Essen gesprochen haben, sondern auch über Stress, meinen Alltag und darüber, wie ich eigentlich esse.
Ernährungsseitig haben wir keine klassische FODMAP-Diät durchgeführt, sondern eine an Sabines Bedürfnisse angepasste Variante.
Statt alle FODMAPs pauschal wegzulassen, haben wir gezielt mit den FODMAP-Gruppen gearbeitet, die zu ihren Symptomen passten.
Auch stark verarbeitete Lebensmittel haben wir uns genauer angeschaut, da sich hier ein deutlicher Zusammenhang mit ihren Beschwerden zeigte.
Ein weiterer wichtiger Punkt war das Essverhalten. Sabine aß häufig nebenbei und unter Zeitdruck. Auch hier ließen sich klare Zusammenhänge mit ihren Beschwerden erkennen.
Beim Thema Essverhalten habe ich erst gemerkt, wie sehr mir das ständige nebenbei Essen auf den Magen geschlagen ist. Das war mir vorher so gar nicht bewusst.
Parallel dazu haben wir an ihrer Stressresilienz und ihrem Nervensystem gearbeitet.
Durch die hohe Verantwortung im Job, die vielen Rollen, die sie im Alltag bediente, und die dauerhafte mentale Belastung stand Sabine unter anhaltender Anspannung.
Ein zentrales Werkzeug waren hier Atemübungen, die sich gut in ihren Alltag integrieren ließen.
Im Verlauf der Begleitung stellte sich außerdem heraus, dass Sabine bereits mitten in der Perimenopause steckt.
Einige ihrer Symptome ließen sich auch in diesem Zusammenhang einordnen. Sie hatte das Glück, eine sehr kompetente Gynäkologin an ihrer Seite zu haben, die sich mit Hormonen und den Wechseljahren gut auskennt und sie fachlich begleitet.
Was sich verändert hat
Heute geht es Sabine deutlich besser: Die Blähungen sind viel weniger geworden, Bauchschmerzen hat sie kaum noch.
Vor allem aber fühlt sie sich insgesamt ausgeglichener. Sie schläft wieder besser, hat mehr Energie im Alltag und ist nicht mehr dauerhaft innerlich angespannt.
Einblick #4
Laura, 32 Jahre alt
Begleitung über 5 Monate
Verdauungsprobleme hatte ich eigentlich schon seit vielen Jahren, aber im letzten Jahr ist es deutlich schlimmer geworden. Morgens und vor wichtigen Terminen hatte ich oft plötzlich starken Durchfall, teilweise sogar mehrmals am Tag. Dazu kamen Bauchkrämpfe, die erst nach dem Toilettengang besser wurden. Ich habe Wege so geplant, dass ich wusste, wo die nächste Toilette ist. Heute ist mein Alltag deutlich entspannter. Die Durchfälle sind viel seltener geworden und ich habe nicht mehr diese ständige Angst.
Laura ist Lehrerin, arbeitet in Vollzeit und pendelt täglich etwa 65 Minuten pro Strecke. Ihr Arbeitsalltag erfordert eine hohe ständige Präsenz. Sie ist dauerhaft ansprechbar, trifft viele Entscheidungen gleichzeitig und bewegt sich in einem Umfeld, das oft laut und unruhig ist.
Hinzu kommt emotionaler Stress durch Schülerkonflikte, Elterngespräche und den eigenen Anspruch, allem gerecht zu werden.
Echte Pausen gibt es im Schulalltag kaum. Essen findet häufig zwischen „zwischen Tür und Angel“ statt.
Nach außen wirkt Laura sehr organisiert. Innerlich hatte sie jedoch oft das Gefühl, ständig „an“ zu sein und war in Gedanken schon beim nächsten To Do.
Schon seit mehreren Jahren hatte sie mit Verdauungsproblemen zu kämpfen. Vor etwa einem Jahr verschlechterten sich die Beschwerden jedoch deutlich. In dieser Zeit kamen mehrere belastende Faktoren zusammen, unter anderem ein Jobwechsel und eine Trennung.
Ich habe Wege so geplant, dass ich wusste, wo die nächste Toilette ist.
Ihre Hauptsymptome waren:
- plötzlicher, dringender Stuhldrang, vor allem morgens und vor Terminen
- weicher bis wässriger Stuhl, teilweise mehrfach am Tag
- Bauchkrämpfe, meist im Unterbauch, die nach dem Toilettengang besser wurden
- ein Blähbauch nach bestimmten Mahlzeiten
- Übelkeit in Phasen starken Stresses
Dinge wie Elternabende, Bahnfahrten oder Klassenfahrten haben mir richtig Stress gemacht, weil ich Angst hatte, nicht schnell genug auf die Toilette zu kommen.
Typisch für ihren Verlauf war, dass es unter der Woche deutlich schlimmer war. Am Wochenende und in den Ferien ging es ihr oft spürbar besser.
Was sie schon versucht hatte
Laura hatte im Laufe der Jahre sehr vieles ausprobiert, vor allem im Bereich Ernährung.
Oft wechselte sie zwischen verschiedenen Ansätzen, in der Hoffnung, dass es endlich aufhört.
Sie testete unter anderem:
- laktosefreie Ernährung, die etwas half, aber nicht ausreichte
- glutenfreie Ernährung über mehrere Wochen, mit wenig Effekt und viel zusätzlichem Stress
- „Clean Eating“ mit viel Rohkost, Salaten und Hülsenfrüchten, was die Beschwerden deutlich verschlechterte
- Low Carb, mit etwas weniger Blähbauch, aber mehr Stress und Heißhunger
Dazu kamen verschiedene Mittel:
- Probiotika unterschiedlicher Hersteller, mit sehr wechselnden Effekten
- Flohsamenschalen, die aber nicht verlässlich halfen; außerdem bekam sie sie geschmacklich nach einer Weile nicht mehr „runter“
- Medikamente wie Loperamid für Notfälle
- Pfefferminzöl-Kapseln gegen Krämpfe
Auch ärztlich hatte Laura einiges abgeklärt. Blutwerte, Ultraschall und Stuhltests waren unauffällig. Der Verdacht lautete Reizdarm. Der wiederkehrende Hinweis war, dass Stress eine Rolle spielen könne.
Wie wir zusammen gearbeitet haben
In der Zusammenarbeit haben wir zunächst den Fokus darauf gelegt, Lauras Nervensystem zu beruhigen. Ihre Beschwerden waren stark stressgetriggert und traten besonders in Situationen mit innerem Druck auf.
Wir haben mit Atemübungen und weiteren Tools zur Beruhigung des Vagusnervs gearbeitet. Diese halfen ihr, akute Anspannung zu regulieren und insgesamt ruhiger zu werden.
Ein weiterer wichtiger Baustein war das Pausenmanagement. Laura hatte kaum feste Zeiten für Erholung. Gemeinsam haben wir Struktur geschaffen, mit festen Zeiten für Pausen und Entspannung, die realistisch in ihren Alltag passten.
Parallel dazu haben wir ihr Essverhalten angeschaut. Sie aß häufig sehr schnell, oft mit Ablenkung und in eher großen Portionen. Auch hier zeigten sich klare Zusammenhänge mit ihren Beschwerden.
Ernährungsseitig haben wir gezielt gearbeitet, ohne strenge Verbote. Bei Laura reagierte der Darm besonders sensibel auf Polyole, die wir reduziert haben.
Besonders hilfreich war für mich, dass wir Schritt für Schritt vorgegangen sind. Nicht alles auf einmal, sondern so, dass es in meinen Alltag gepasst hat.
Zusätzlich ließ Laura einen Unverträglichkeitstest durchführen, der eine Fruktoseunverträglichkeit zeigte. Laktose war zwar unauffällig, dennoch bestand ein klarer Zusammenhang zwischen Milchprodukten und Beschwerden, sodass wir von einer Milcheiweißunverträglichkeit ausgegangen sind.
Was sich verändert hat
Heute ist Lauras Alltag deutlich entspannter. Die Durchfälle sind viel seltener geworden.
Laura merkt schneller, wenn sie unter Stress gerät, und kann früher gegensteuern. Sie fühlt sich wieder sicherer in ihrem Körper und weiß besser, was ihr guttut, beim Essen genauso wie im Alltag.
Ich habe so viel an Lebensqualität gewonnen!
Du gehst diesen Weg nicht allein.
Ich begleite dich nicht nur in unseren Gesprächen, sondern auch dazwischen. Wenn Fragen auftauchen, du unsicher bist oder dich etwas aus dem Gleichgewicht bringt, schauen wir gemeinsam hin.
Viele meiner Klientinnen sagen im Rückblick, dass genau das den Unterschied gemacht hat:
Jemanden an der Seite zu haben, der Sicherheit und Orientierung gibt und Klarheit schafft, wenn Unsicherheit aufkommt.