🥑 Avocados neu auf ihren FODMAP-Gehalt getestet: Was sich jetzt für dich ändert 🥑

Veröffentlicht am: 28. März 2024  | Zuletzt aktualisiert: 12. April 2024

FODMAP Avocado


Heute hab ich aufregende News von der FODMAP-Diät für dich im Gepäck, die speziell den Avocado-Lovern ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.

Welche das sind?

Das verrate ich dir im Artikel.

Die Monash University legt großen Wert darauf, dass die Forschung hinter der FODMAP-Diät ständig auf dem neuesten Stand ist.

Daher werden Lebensmittel regelmäßig erneut auf ihren FODMAP-Gehalt getestet, auch wenn sie bereits in der Vergangenheit analysiert wurden.

Warum werden Lebensmittel erneut getestet?


Weil sich die Zusammensetzung von Lebensmitteln aus verschiedenen Gründen im Laufe der Zeit ändern kann. Zudem haben sich die Testmethoden der Monash University im Laufe der Jahre stetig verbessert und verfeinert.

Avocados gehörten zu den ersten Lebensmitteln, die vor 15 Jahren getestet wurden.  Die Tests ergaben damals einen hohen Sorbitolgehalt, weshalb Avocados in der FODMAP-Diät nur in kleinen Mengen empfohlen wurden.

Ende Februar wurden Avocados jetzt erneut getestet und dabei wurde überraschenderweise festgestellt, dass sie nicht reich an Sorbitol sind. Stattdessen enthalten sie Perseitol, ein anderes Polyol.

Außerdem wurde herausgefunden, dass der Perseitolgehalt während des Reifeprozesses abnimmt. Bedeutet, unreife Avocados enthalten mehr Perseitol, als reife Avocados.

Ist Perseitol ein FODMAP?


Über Perseitol und seine Wirkung im Darm ist bisher nicht viel bekannt, da es ein einzigartiger Zuckeralkohol ist, der nur in Avocados vorkommt.

 Aber es hat wahrscheinlich eine ähnliche Wirkung wie andere Polyole im Darm:

  • Zuckeralkohole werden im Dünndarm nur langsam aufgenommen.
  • Sie wirken osmotisch aktiv, was bedeutet, dass sie Wasser anziehen. Stell dir vor, Zuckeralkohole sind wie kleine Magnete, die Wasser aus deinem Körper in den Dünndarm ziehen.
  • Sind die Zuckeralkohole sehr groß, kann dein Darm sie nicht so gut aufnehmen. Bedeutet, sie ziehen noch mehr Wasser in den Dünndarm.
  • Dadurch landet mehr vom Zuckeralkohol im Dickdarm und die  Bakterien dort fangen an, den Zuckeralkohol zu fermentieren, also zu essen. Dabei entsteht Gas.
  • Das ganze Wasser, das der Zuckeralkohol mitbringt, macht den Stuhl weicher und kann deshalb wie ein Abführmittel wirken.
  • Daher können Zuckeralkohole bei RDS-Patienten Symptome auslösen.

Da Perseitol größer ist als Sorbit, könnte es stärkere Symptome hervorrufen, als Sorbitol. Somit wird es von der Monash University als FODMAP eingestuft.

Was bedeutet das jetzt für dich?


Avocado wurde von rot auf gelb eingestuft. Yeah 🎉🥳🎊

Bisher waren 30 g eine FODMAP-arme Portionsgröße, jetzt sind es 60 g. Eine Portion von 80 g wird als gelb eingestuft und eine Portion von mehr als 93 g wird als rot eingestuft.

Und wie sieht es mit der Wiedereinführung aus?


Avocado sollte nicht mehr für den Sorbitol-Test verwendet werden. 

Stattdessen macht es Sinn, einen weiteren Test mit Avocado durchzuführen, um deine Toleranzschwelle für Perseitol herauszufinden.

Zusammenfassung


In diesem Blogartikel haben wir uns mit dem Re-Test der Avocado beschäftigt. Dank der bahnbrechenden Arbeit des Monash FODMAP Teams, haben wir erfahren, dass Avocados nicht reich an Sorbitol sind. 

Stattdessen enthalten sie Perseitol, ein Polyol mit ähnlichen, aber einzigartigen Eigenschaften. 

Diese Entdeckung führt zu einer Neuwertung der Avocado: sie wird jetzt von der Monash University als gelb eingestuft (vorher rot) und du kannst 60 g als sichere FODMAP-arme Portion genießen.

Also, alle Avocado-Lover ab in die Küche und zum Beispiel mit einem yummy Low FODMAP Avocado-Brot die neuen Erkenntnisse huldigen.

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